Vom 22. bis zum 31. Juli erlebte die Travemünder Woche ihre 122. Auflage. Vier Welt- und fünf Europameisterschaften bis hin zu den spektakulären Abendwettkämpfen direkt vor der PASSAT kennzeichneten die diesjährige TW. Starke Felder wie die 61 Mannschaften, die ihre Nordischen Folkeboote für den Gold-Pokal – der inoffiziellen WM dieser Klasse - gemeldet hatten, versprachen Sport auf höchstem Niveau.
Viele Aktive aus dem VSaW waren bei verschiedenen Bootsklassen am Start.
Erster Start sollte am Samstag sein, aber heftiger Wind mit Böen bis Windstärke 8 ließ keine Wettfahrten zu, so dass die Wettfahrtleitungen die Starts absagten.
Auch am Sonntag blies es, was das Zeug hielt. Die meisten Starts wurden wiederum abgesagt. Mit auch in der Geschichte der TW bisher einmaligen Maßnahmen versucht man, wenigstens halbwegs im Zeitplan zu bleiben. So wurden die Wettfahrten der Kielzugvögel kurzerhand von der freien See auf das Pötenitzer Wiek verlegt - also auf ein nahe gelegenes Binnenrevier. Dort konnten dann 2 Rennen ausgetragen werden.
Am Montag sah es weit besser aus. Der Wind hatte abgeflaut, und alle Starts konnten planmäßig durchgeführt werden.
Am Dienstag musste dann schon wieder mit Schwachwinden umgegangen werden. Teils fielen die Rennen ganz aus oder wurden abgebrochen; teils wurde die abendliche Thermik noch für eine oder mehrere Wettfahrten genutzt. Alles ist drin bei dieser TW.
Am Mittwoch dominierten leiche thermische Winde das Geschehen, mit denen aber das volle Programm abgewickelt werden konnte.
Am Donnerstag waren die Bedingungen sehr unterschiedlich. Einige Bahnenchefs konnten voll segeln lassen; andere wiederum mussten abermals die Wettfahrten absagen.
Am Freitag setzte sich in einem Tief bei einer Drehung auf W bis NW wiederum starker Wind durch.
Samstag war wieder moderater. Die meisten Konkurrenzen waren beendet worden, einige wenige hatten am Sonntag die letzten Wettfahrten.
Bei den Laser Standard dominierte Marco Grasse. Nach 12 Wettfahrten lag er mit 8 Tagessiegen klar an der Spitze des Feldes der 28 Meldungen und siegte überlegen.
Bei der WM der Nordischen Folkeboote - dem Gold-Pokal - wurden alle ausgeschriebenen 6 Wettfahrten gesegelt. Bei 61 Meldungen sind Andreas Haubold und sein Team mit Martina Klemmt auf Rang 18 gekommen. Hier hat Stefan Schneider mit seinem Team vom SPYC den Titel gewonnnen.
Auch die 18-Footer und Finns waren vertreten.
Bei den 18-Footern kam unser Clubmeister Norbert Peter mit seinem Team nach 5 Wettfahrten auf dem 7. Platz bei 13 Meldungen.
Bei den Finns befand sich ein 'alter' Bekannter im Starterfeld - Dr. Egbert Vincke wurde nach nur 3 Wettfahrten 7. bei 32 Meldungen.
Hier der Ergebnis-Link für alle Klassen
Insgesamt also eine sehr wechselhafte Woche, die (fast) alle möglichen Windbedingungen bot und damit den angekündigten Sport auf höchstem Niveau garantierte..













