Inklusion und adaptives Segeln im VSaW


Die sehr positiven Rückmeldungen zur Ausrichtung der German Open 2020 für die 2.4mR-Klasse im VSaW hat unseren Verein erstmalig im Bereich des Behindertensports bekannt gemacht. In den 2.4mR-Booten segeln Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt gegeneinander; sie sind daher das Paradebeispiel für Inklusion beim Segeln.

Warum Inklusion im VSaW? Sportvereine haben auch eine gesellschaftliche Verantwortung und der VSaW will aufgrund seiner Größe und den vielen engagierten Mitgliedern hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Zudem haben wir behinderte Mitglieder, denen wir bisher keine adäquate Möglichkeit bieten können, den Segelsport auszuüben.

Im VSaW hat sich daher im Herbst 2020 eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich des Themas „Inklusion und adaptives Segeln“ angenommen hat.  Adaptives Segeln bedeutet übrigens, dass Boote an die jeweilige Behinderung angepasst werden. Diese Arbeitsgruppe hat ein Konzept entworfen, wie das Thema umgesetzt und wie es finanziert werden könnte. Mit Unterstützung von Rolf Bähr, Dr. Helmut Elsner, der WANNSEEATEN-Stiftung Berlin und weiteren Sponsoren konnten die ersten Schritte bereits unternommen werden; je zwei 2.4mR (Einhand-Boot) sowie Laser Bahia (mit bis zu drei Personen segelbar) sind angeschafft worden. Mehr Informationen zur Laser Bahia - HIER in einem Logbuch-Blatt.

Für die wichtigen Veränderungen im und am Haus, wie behindertengerechte Sanitäranlagen und ein barrierefreier Zugang zum Restaurant, liegen Pläne vor und sind Fördergelder beantragt. Auch an der Steganlage wird es künftig einen Schwimmsteg geben, um den Einstieg in die Boote zu erleichtern.

In Berlin werden im Juni 2023 die Special Olympics World Games - die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung - stattfinden; der VSaW hat die Ausrichtung der Segelwettbewerbe übertragen bekommen und ist damit der einzige Verein Deutschlands, der eine so hochkarätige und prestigeträchtige Regatta in diesem Themenfeld ausrichten darf. Der VSaW wird also deutlich sichtbar in seiner Vorreiterrolle beim inklusiven Regattasegeln sein.

Für mehr Details und Informationen, wie Interessenten das Projekt unterstützen können, stehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe gern zur Verfügung:
Robert Niemczewski, Kai-Olav Huelzer, Christiane „Moritz“ Fackeldey, Jörg Becker, Frank Butzmann, Marko Müller und Lars Haverland.

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