Mit 72 qualifizierten Drachen aus 15 Nationen wies die Europameisterschaft der Drachensegler im Ostseebad Boltenhagen ein Weltklasse Teilnehmerfeld auf und überstieg hinsichtlich Teilnehmerzahl, Internationalität und Klasse die Weltmeisterschaft der Drachen im Januar 2011 in Melbourne, Australien.
Die Elite der Drachensegler kämpfte vom 04. 07. bis 08.07.2011 um die Krone des Europameisters. Von der Weltrangliste der Drachensegler gingen die 18 besten Steuerleute an den Start. Der amtierende Europameister und neuer Vize-Weltmeister, Markus Wieser, auch BMW Yachtsport Botschafter und Mitglied des erfolgreichen Transbunker Sailing Teams aus der Ukraine, sowie der Weltranglistenerste Antatoly Loginov aus Russland und Tim Tavinor aus der Crew des Weltmeisters Lawrie Smith stellten sich der internationalen Konkurrenz. Mit der Engländerin Gavia Wilkinson-Cox und der Australierin Olga White, die für Russland startete, waren die beiden TOP-Steuerfrauen der Weltrangliste vertreten. Nach Meldeschluss konnte der für die Wasserorganisation zuständige Norddeutsche Regatta Verein mehr als 40 Teilnehmer mit Olympischen Medaillen, Welt- und Europameister- sowie nationalen Titeln vermelden. Stärkste ausländische Nation war die Drachenflotte aus Russland, die mit 17 qualifizierten Teams an den Start ging.
(Quelle: www.dragon-grand-prix.de)
Auftaktveranstaltung war am 03.07.2011 das Practise Race zu Gunsten der World CHILHOOD Foundation. Zahlreiche Firmen haben unter dem Motto „Segelsport der Spitzenklasse für Kinder in Not“ auf den Drachenspinnakern ihre Unterstützung für CHILHDOOD signalisiert.
Das Endergebnis dieser Auftaktwettfahrt
Die Wettfahrten der EM begannen am 4. Juli. Es war schwierig - sowohl für die Segler als auch für die Wettfahrtleitung. Vier Startversuche mussten abgewickelt werden, bevor das Feld endlich auf die Reise ging. Diese Nervosität der Segler bedeutete für 18 Crews, vorzeitig in den Hafen zurück kehren zu müssen. Sie waren wegen Frühstarts (BFD) disqualifiziert worden. Auch namhafte Crews gehörten dazu ...
Der zweite Tag begann zunächst mit Warten auf Wind. Nachmittags stabilisierten sich die Verhältnisse, und es konnten 2 Wettfahrten gesegelt werden. Bei schönsten Segelbedingungen mit strahlendem Sonnenschein und rund zwölf Knoten Wind aus Osten segelten die Teams am dritten Tag zwei Wettfahrten. Die mit VSaW-Mitgliedern besetzten Boote konnten sich erheblich verbessern. Am vierten Tag war wieder viel Geduld auf Seiten der Segler gefordert: Zweimal verschob Wettfahrtleiter Klaus Lahme das Rennen, da der Wind auf sich warten ließ; Doch um 15.30 Uhr fiel dann der lang ersehnte Startschuss. Bei zehn bis zwölf Knoten Wind aus nördlicher Richtung lief Titelverteidiger Markus Wieser mit Matti Paschen & dem Ukrainer Sergey Pugachev zu Höchstform auf und gewann die Wettfahrt. Jeder dachte, dass sich Markus Wieser am fünften und letzten Wettfahrttag den dritten Titel in Folge nicht mehr nehmen lässt, doch es kam alles anders: Nach zwei Gesamtrückrufen und mehreren Führungswechseln erkämpfte sich bei acht bis zwölf Knoten Wind der Däne Jens Christensen mit seinen Vorschotern Kim Andersen & Anders Bagger den Wettfahrtsieg und somit den Europameistertitel. Silber ging an den Titelverteidiger Markus Wieser und Bronze an die Crew des Ukrainers Evgeny Braslavetz. Frank Butzmann wurde in seinem Team 15., Mark Bayer 26. und Thomas Birkner 55.
Hier das Endergebnis der EM















