Jetzt geht's als Ehepaar weiter ...

Schon lange bilden Lina Rixgens und Sverre Reinke (TSVS) ein seglerisches Team bei vielen Regatten, die für doublehanded Crews ausgeschrieben sind. Obwohl sie "nebenher" ja auch noch anspruchsvolle Jobs im Berufsleben auszufüllen haben, kriegen sie alle Verpflichtungen prima unter einen Hut und segeln mit ihrer GAIA großartige Erfolge ein. Unlängst haben sie bei den vielen Terminen auch noch Zeit gefunden, kurz mal zu heiraten.

Der VSaW gratuliert ganz herzlich!

Momentan sind sie in einem Feld von 70 Booten beim norwegischen „Race to the Arctic” unterwegs; in 4 Etappen geht es von Mandal an der Südspitze Norwegens bis nördlich des Polarkreises zu den Lofoten mit einer Gesamtstrecke von 790sm. Dort werden in Svolvær am 6. Juli 2026 alle Boote im Ziel erwartet.

Verfolgen kann man das Rennen über den Tracker bei YellowBrick: https://pro.yb.tl/IORTTA2026

Neue Mitglieder im VSaW

Ein herzliches Willkommen den beiden neuen Mitgliedern, die der Ältestenrat in seiner Sitzung am letzten Mittwoch aufgenommen hat. Sie haben in verschiedenen Bereichen schon länger Verbindung zu unserem Verein und freuen sich, Teil der VSaW-Familie zu sein.

Die Namen sind wie stets im Mitgliederbereich hinterlegt.

Trauer um ein Mitglied

Wir haben die traurige Pflicht, diese Nachricht weiterzugeben:

Dr. Christine Keruth
- verstorben am 24. Juni 2026 im Alter von 63 Jahren
Mitglied seit 2014

Christine kam durch das Opti-Segeln ihres Sohnes zum VSaW. Aus dem Zuschauen wurde Begeisterung für das Segeln. 2012 machte sie ihren Segelschein und sammelte mit der J/70 des Vereins weitere Segelerfahrung. 2021 erfüllte sie sich mit einem eigenen Boot einen lang gehegten Wunsch. Es folgten viele schöne Stunden am Wind, vor Anker bei Sonnenuntergang oder einfach zum Ruhen in der Kajüte. Zwischen den Stegen entstanden gute Freundschaften und viele schöne Stunden im Vereinshaus und auf der Terrasse.

Christine war nicht nur Seglerin. Sie war auch Wissenschaftlerin, erfolgreiche Künstlerin und immer neugierig. Als im Verein historische Konstruktionszeichnungen von Otto Protzen und Max Oertz auftauchten, war sie von deren grafischer Präzision sofort fasziniert. Aus dieser Faszination heraus entwickelte sie ihre Werkreihe «ghostly ships on the wind», die große, auch internationale, Beachtung fand.

2026 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend. Der Weg zu ihrem Boot wurde immer beschwerlicher und schließlich unmöglich. Nicht mehr in den Verein und auf ihr Boot zu können, fiel Christine besonders schwer. Am 24. Juni 2026 verstarb Dr. Christine Keruth in ihrem Atelierhaus in Potsdam.

Wir werden Christine als Seglerin, Vereinskameradin und warmherzigen Menschen in Erinnerung behalten.

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29 Juni 2026