Dieser Newsletter wurde am 14. Dezember 2015 versendet.

21 Jahre jung und ein Riesen-Projekt in Planung

Lina Rixgens - seit Juli 2015 auch Mitglied im VSaW - möchte 2017 die erste deutsche Frau sein, die die Ziellinie der härtesten Einhand-Hochsee-Regatta Mini Transat überquert. Die Regatta wird auf Booten der Klasse "Mini 6.50" gesegelt und führt in zwei Etappen von Frankreich über die Kanarischen Inseln in die Karibik.

4000 Seemeilen beträgt die Distanz der Atlantiküberquerung, die von 85 qualifizierten Teilnehmern auf einem 6,50m langen Schiff gesegelt wird. Diese Boote sind wahre Minis: kompakte, dynamische, hochseetaugliche Schiffe, die genau für die Anforderungen dieser Hochsee-Regatta gebaut werden. Jeder Skipper ist komplett auf sich allein gestellt. Ohne moderne Kommunikationsmöglichkeiten und technische Navigationsmittel helfen lediglich Autopilot und GPS, in 15-20 minütigen Schlafphasen den Kurs zu halten.

Die Regatta hat den meisten bekannten Offshore-Seglern als Sprungbrett für ihre weitere seglerische Karriere gedient. Auch die beiden aktuell erfolgreichsten deutschen Hochsee-Regattasegler, Boris Herrmann und Jörg Riechers, haben vor einigen Jahren an der Mini Transat teilgenommen.

Solch ein Projekt einschließlich der vorbereitenden Qualifikationsregatten, physischem und mentalem Training sowie Weiterbildungsmaßnahmen in Navigation und Meteorologie finanziert sich natürlich nicht aus der eigenen Tasche. Lina ist daher auf der Suche nach weiteren Sponsoren und Spendern, mit deren Unterstützung sie es im Herbst 2017 an die Startlinie schaffen möchte.

Am einfachsten geht das mit Crowd-Funding im Internet. Jeder kann sie mit einem beliebigen Betrag unterstützen und als Gegenwert persönliche Geschenke und Danksagungen erhalten.

Es wäre doch toll, wenn der VSaW-Stander im 150. Jahr des Vereinsbestehens auf diesem Boot über den Atlantik 'fliegen' würde.

Alle Infos zum Projekt auf ihrer Website

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Harald Koglin
14. Dezember 2015