WM 470er - San Isidro / Argentinien

© matias capizzano

Gut 2 Monate nach der letzten WM der 470er (für 2015) stieg in der letzten Woche die WM des Jahres 2016. Nördlich von Buenos Aires beim Club Náutico San Isidro segelten die Damen und Herren um die Titel. Unsere deutschen Olympiaanwärterinnen und -anwärter waren zwar dabei, doch galt die WM nicht als Teil der Qualifikation für Rio; die Quali wird erst in Mallorca Anfang April abgeschlossen.

So konnten auch Annika Bochmann und Marlene Steinherr ganz entspannt segeln und ihre Form in dem international stark besetzen Feld testen. Am ersten Wettfahrttag waren die Windbedingungen schwierig - schwach und stark drehend. Ein Rennen musste abgebrochen werden wegen eines heftigen Drehers. Dennoch, aber Ende des Tages waren 2 Läufe absolviert.
Die Wettfahrttage 2 und 3 waren ähnlich aufreibend - schwache Luftbewegung mit Warten auf Wind und erst am späten Nachmittag ein Rennen bei etwas zunehmender Brise.
Wettfahrttag 4: Endlich mehr Wind - bis zu 12kn immerhin. 3 Rennen bedeuteten bis zu 8 Stunden auf dem Wasser, aber bei dem schönen Wetter machte das nichts aus, und schließlich ist ja - WM.
Wettfahrttag 5: Und auch heute war Wind; anfangs zog einer Gewitterfront durch, die Böen bis knapp 40kn brachte. Später beruhigte sich das Wetter, sodass 2 Rennen bei den Mädels gesegelt werden konnten.
Wettfahrttag 6 sah die Medal-Races, für die sich bei den Damen kein deutsches Boot qualifizieren konnte; bei den Herren waren Ferdinand Gerz/Oliver Szynmanski dabei und schlossen die WM als Siebente ab.

Unseren Mädels behagte der schwache Wind nicht wirklich, aber auch die Windtage brachten ihnen kein Glück: Plätze im Mittelfeld bedeuteten für sie nach den neun Wettfahrten nur Rang 16.

Die Endergebnisse

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